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Warum die Zeugenaussage des Nachbehandlers eine Ausnahme bleibt

Streiten ein Patient und ein Zahnarzt über die Behandlung, ist zahnmedizinisch die Begutachtung durch einen vom Gericht hierzu beauftragten Sachverständigen ausschlaggebend. Die Aussage eines Nachbehandlers hingegen wird regelmäßig nicht veranlasst bzw. zur Bewertung herangezogen.

Das Urteil

Dies bestätigte das Oberlandesgericht Köln in seinen Entscheidungsgründen zu seinem Urteil vom 12.10.2015 (Az. 5 U 15/15):?Der Verwertung der Gutachten der beiden Gerichtssachverständigen als Entscheidungsgrundlage steht auch nicht entgegen, dass das Landgericht die Nachbehandlerin Dr. L nicht als Zeugin vernommen hat. Denn hierfür bestand bzw. besteht Veranlassung weder für das Landgericht noch für den Senat, weil die sachverständige Bewertung eines umstrittenen zahnärztlichen Vorgehens im Prozess allein dem vom Gericht bestellten Sachverständigen vorbehalten ist. Dies gilt nicht zuletzt auch deshalb, weil dem Nachbehandler im Regelfalle die erforderliche Neutralität fehlt. Denn zum einen steht der Nachbehandler aufgrund des Arzt-Patienten-Verhältnisses dem betroffenen Patienten im Regelfalle näher als dem von diesem Patienten im Wege der Arzthaftung in Anspruch genommenen vorbehandelnden Arzt und zum anderen wird der Nachbehandler bemüht sein, sein eigenes Handeln zu rechtfertigen und insbesondere in Abgrenzung zu der umstrittenen Vorbehandlung als erforderlich und ordnungsgemäß darzustellen. Die Vernehmung eines Nachbehandlers als Zeuge käme allenfalls dann in Betracht, wenn es um die Klärung eines umstrittenen tatsächlichen, objektiv wahrnehmbaren Zustandes ginge, der in den Behandlungsunterlagen des Nachbehandlers nicht dokumentiert ist und der wegen zwischenzeitlicher Veränderungen im Nachhinein durch den Sachverständigen im Rahmen einer zahnärztlichen Untersuchung nicht mehr festgestellt werden kann. Dies ist hier indes nicht der Fall. Denn die Füllungen der Zähne 25 und 45 befanden sich zum Zeitpunkt der Untersuchung der beiden Sachverständigen noch im Originalzustand und die Füllungen der Zähne 26, 36 und 46 konnten die beiden Sachverständigen mit Hilfe eines Situationsmodells begutachten, das von dem Beklagten angefertigt bzw. veranlasst worden war und den beiden Sachverständigen bei ihrer Begutachtung vorgelegen hat. Dabei kann die Frage dahin stehen, ob dieses Modell am 31. August 2009 angefertigt worden ist oder zu einem anderen Zeitpunkt, weil der Beklagte unstreitig ein Situationsmodell angefertigt bzw. veranlasst hat, das den Sachverständigen vorgelegen hat, weil ein solches durch den Beklagten auch nach dem Vortrag der Klägerin nicht nach dem 26. November 2010 angefertigt bzw. veranlasst worden ist, und weil ausweislich der Behandlungsunterlagen der Nachbehandler und der darauf beruhenden Feststellungen der Sachverständigen Nachbehandlungsmaßnahmen an den Füllungen der Zähne 26, 36 und 46 nicht vor dem 26. November 2010 durchgeführt worden sind. Eine Vernehmung der Nachbehandlerin Dr. L als Zeugin ist zudem auch deshalb nicht veranlasst, weil - worauf im Folgenden noch einzugehen sein wird - die von der Klägerin in deren Wissen gestellten Umstände als gegeben zugrunde gelegt werden könnten und darüber hinaus zugunsten der Klägerin unterstellt werden könnte, dass die umstrittenen Füllungen in der von ihr behaupteten Weise fehlerhaft gewesen seien, ohne dass dies zu einer für sie im Ergebnis günstigeren Beurteilung führte.?

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