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Neue Früherkennungsuntersuchungen gültig ab 01.07.2019

Am 17. Januar 2019 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) neue Früherkennungsleistungen zur Vermeidung von Karies bei Kleinkindern beschlossen. Die neuen Leistungen treten ab 01.07.2019 in Kraft.

Die wesentlichsten Neuerungen haben wir Ihnen im Folgenden zusammengefasst:


  • Die zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung für Kinder stellt künftig bereits ab dem 6. Lebensmonat eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung dar.
  • Zwischen dem 6. und dem 34. Lebensmonat  besteht künftig ein Anspruch auf drei Früherkennungsuntersuchungen, die auf die drei U-Untersuchungen abgestimmt sind.
  • Der Anspruch auf die bisherigen drei Früherkennungsuntersuchungen bleibt, allerdings jetzt zwischen dem 34. Lebensmonat (vorher 30. Lebensmonat) und dem vollendeten 6. Lebensjahr.
  • Die neuen Früherkennungsuntersuchungen vor dem 34. Lebensmonat beinhalten auch die Aufklärung der Betreuungsperson über die Ursachen von Erkrankungen im Mund und die Erhebung der Fluoridanamnese.
  • Die Fluoridierung der Zähne zur Zahnschmelzhärtung stellt für Kinder zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat künftig eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung dar. Der Anspruch besteht zweimal je Kalenderhalbjahr unabhängig davon, ob bei den Kindern eine (initial-)kariöse Läsion vorliegt. 
  • Kinder zwischen dem 34. Lebensmonat (vorher 30. Lebensmonat) und dem vollendeten 6. Lebensjahr haben weiterhin zweimal je Kalenderhalbjahr Anspruch auf Fluoridierung der Zähne bei hohem Kariesrisiko (bisher ab dem 30. Lebensmonat).


Andrea Zieringer