Abrechnung Zahnmedizin
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Covid-19 – GOZ-Extravergütung für Schutzausrüstung in Zahnarztpraxen

Covid-19 sorgt auch in Zahnarztpraxen für erhebliche Probleme. Neben möglicher gesundheitlicher Risiken, einschneidender Honorarverluste stellt die Verfügbarkeit der richtigen Schutzausrüstung und deren höhere Kosten eine zusätzliche finanzielle Belastung dar.

Für den durch Covid-19 erhöhten Hygieneaufwand in den Zahnarztpraxen haben sich die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der PKV-Verband und Vertreter der Beihilfe auf eine GOZ-Extravergütung mit dem Beschluss Nr. 34 des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen geeinigt.

„Corona-Hygiene-Pauschale“ in Höhe von 14,23 € je Sitzung

"Beschluss Nr. 34 des Beratungsformus für Gebührenfragen 

Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich erhöhten Kosten für Schutzkleidung etc. kann der Zahnarzt die Gebührennummer 3010 GOZ analog zum 2,3-fachen Satz je Sitzung zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung ist die Nummer mit der Erläuterung "3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand" zu versehen. Dementsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht gleichzeitig ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 darstellen.

Dieser Beschluss tritt am 8. April 2020 in Kraft und gilt zunächst befristet bis zum 31. Juli 2020. Er erfasst alle in diesem Zeitraum durchgeführten Behandlungen."

Was ist zu tun? 

• Die GOZ-Nr. 3010 ist als Analognummer im Abrechnungsprogramm anzulegen.

• Die Berechnung kann ab 08.04.2020 erfolgen.

• Die Analognummer ist zum 2,3-fachen Faktor berechnungsfähig

• Eine Faktorerhöhung der erbrachten Leistung gem. § 5 Abs. 2 GOZ ist selbstverständlich weiterhin möglich, allerdings darf die Faktorerhöhung nicht auf Grund des erhöhten Hygieneaufwands erfolgen. 

• Die Analognummer ist je Sitzung einmal berechnungsfähig.

• Die Berechnung ist zunächst bis zum 31. Juli 2020 befristet. 

Quelle BZÄK

Andrea Zieringer