Abrechnung Zahnmedizin
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§ 11 Zahlung durch öffentliche Leistungsträger

    (1) Wenn ein Leistungsträger im Sinne des § 12 des Ersten Buches des Sozialgesetzbuches oder ein sonstiger öffentlich-rechtlicher Kostenträger die Zahlung leistet, sind die ärztlichen Leistungen nach den Gebührensätzen des Gebührenverzeichnisses (§ 5 Abs.1 Satz) zu berechnen.

    (2) Absatz 1 findet nur Anwendung, wenn dem Arzt vor der Inanspruchnahme eine von dem die Zahlung Leistenden ausgestellte Bescheinigung vorgelegt wird. in dringenden Fällen kann die Bescheinigung auch nachgereicht werden.

    Gesetzgeber-Sozialrabatt: Einfachsatz verordnet

    Nach § 11 GOÄ sind die Leistungen nach dem Einfachsatz der GOÄ mit dem gesetzlich festgelegten Punktwert, derzeit 5,82873 Cent, für „öffentlich- rechtliche“ Zahlungsträger zu berechnen. Der Kostenübernahmeschein des öffentlichen Leistungsträgers verpflichtet zur Abrechnung nach § 11, soweit keine gesonderten Gebührenverträge geschlossen worden sind. Öffentliche Leistungsträger sind zum Beispiel Arbeitsämter, Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Gemeinde-Unfallversicherungen, Jugendämter, Kreisämter, Ortsämter, Landesversicherungsanstalten, Sozialhilfeträger, Träger freier Wohlfahrtsverbände und Versorgungsämter.

    Damit die Ärzte zumindest ein wenig motiviert bleiben, die geforderten Leistungen zu erbringen, haben sich gesonderte Vereinbarungen oder ein entsprechend minimaler Aufwand eingespielt.