Abrechnung Zahnmedizin
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Neuer Beschluss (Nr. 38) des GOZ Beratungsforums für Gebührenordnung – Abrechnung telemedizinischer Leistungen durch Zahnärzte in der GOÄ

Die Bundeszahnärztekammer, PKV und Beihilfe regeln in ihrem neuen Beschluss Nr. 38 des Beratungsforums für Gebührenfragen (Stand März 2021) die Berechnung telemedizinischer Leistungen durch Zahnärzte.

Die Empfehlung des Beschlusses Nr. 38 wurde angelehnt an die Empfehlung der Bundesärztekammer zu telemedizinischen Leistungen (Juni 2020) wie folgt gefasst:

Beschluss-Nr. 38 - Auszug aus „Beschlüsse des Beratungsforums für Gebührenordnung“ (Stand März 2021)

„Berechnung telemedizinischer Leistungen durch Zahnärzte in der GOÄ[1]

38.
GOÄ-Nr. 1 analog
Beratung durch den Arzt mittels E-Mail (Chat und SMS ausgeschlossen)

GOÄ-Nr. 1 bzw. Nr. 3 originär
Beratung durch den Arzt mittels Videoübertragung (z. B. Videosprechstunde)
Hinweis: Die Videoübertragung (z. B. Videosprechstunde) stellt eine besondere Ausführung der Beratung mittels Fernsprecher dar und berechtigt daher zur originären Berechnung der Ziffer.

GOÄ-Nr. 2 analog
Ausstellung von Rezepten und/oder Überweisungen und/oder Übermittlung von Befunden oder ärztlichen Anordnungen mittels Videotelefonie, E-Mail (Chat und SMS ausgeschlossen), durch Medizinische Fachangestellte

GOÄ-Nr. 4 analog
Erhebung der Fremdanamnese über einen Kranken und/oder Unterweisung und Führung der Bezugsperson(en) – im Zusammenhang mit der Behandlung eines Kranken – als Videosprechstunde

GOÄ-Nr. 60 originär
Vorstellung eines Patienten und/oder Beratung über einen Patienten in einer interdisziplinären und/oder multiprofessionellen Videokonferenz, zur Diagnosefindung und/oder Festlegung eines fachübergreifenden Behandlungskonzepts

[1] Angelehnt an die Abrechnungsempfehlungen der Bundesärztekammer zu telemedizinischen Leistungen in der GOÄ, Deutsches Ärzteblatt | Jg. 117 | Heft 26 | 26. Juni 2020“

Hinweise:
Die GOÄ-Nrn. 1, 2, 4 werden als Analog-Nrn. vorgeschlagen. Da es sich um Gebühren aus der GOÄ handelt, sind die Bestimmungen des § 6 Abs. 2 GOÄ zu beachten!


Andrea Zieringer