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Covid-19 - Zusammenfassung Beschlüsse des G-BA

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 27.03.2020 unter anderen die "Verordnung von Heilmitteln in der vertragszahnärztlichen Versorgung" und die "Verordnung von Krankenfahrten, Krankentransportleistungen und Rettungsfahrten sowie die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit und die Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung" befasst.

Im nachfolgenden erhalten Sie das wichtigste in einer kurzen Zusammenfassung:

Verordnung von Heilmitteln:

  • Es ist ab sofort möglich, Folgeverordnungen und Verordnungen außerhalb des Regelfalls nach telefonischer Anamnese auszustellen, sofern bereits zuvor aufgrund der selben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch den Zahnarzt erfolgt ist. 
  • Die Regelung, wonach Verordnungen ihre Gültigkeit verlieren, wenn die Behandlung ohne angemessene Begründung länger als 14 Kalendertage unterbrochen wird ausgesetzt.
  • Die Regelung ist zunächst für bis zum 31. Mai 2020 ausgestellte Verordnungen befristet. 

Krankentransport:

  • Krankentransporte für nicht aufschiebbare, zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen von nachweislich an COVID-19-Erkrankten oder von Versicherten, die aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne stehen müssen vorher nicht durch die Krankenkasse genehmigt werden.  

Die Fristen für die Verordnung von Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung werden wie folgt erweitert:

  • Fahrten zu vorstationären Behandlungen können für 3 Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen vor Beginn der stationären Behandlung
  • Fahrten zur nachstationären Behandlungen können für 7 Behandlungstage innerhalb von 28 Tage 

verordnet werden.

Die Regelung ist zunächst für bis zum 31. Mai 2020 ausgestellte Verordnungen befristet.

Arbeitsunfähigkeit

  • Für Versicherte, mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schweren Symptome vorweisen oder für Versicherte mit bereits bestehenden Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 darf vom Zahnarzt für einen Zeitraum von bis zu 14 Kalendertagen auch nach telefonisch erfolgter ärztlicher Anamnese eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt werden. 
  • Die Regelung ist zunächst für bis zum 31. Mai 2020 ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen befristet. 

Chefredakteurin Andrea Zieringer

Den Beschluss des G-BA können Sie Opens external link in current windowhier nachlesen.