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Auf einen Blick: Checkliste zur Individualprophylaxe

Die Individualprophylaxe stellt in den Zahnarztpraxen einen festen Bestandteil dar. Die Dokumentation muss vollständig sein, nur so können alle Leistungen richtig abgerechnet werden. Folgende Checkliste dient als Arbeitshilfe mit den wichtigsten Informationen zur Individualprophylaxe, die sowohl für die Abrechnung als auch für die Leistungserfassung im Zimmer hilfreich ist.

Mit Hilfe dieser Checkliste kann auf einen Blick erfasst werden, wie oft welche Leistung auch unter Berücksichtigung möglicher Ausnahmeregelungen abgerechnet werden kann und welche Dokumentation dazu notwendig ist.  

Checkliste Individualprophylaxe

IP1

1000

IP2

1010

IP4

1020

1030

IP5

2000

Zst (107)

4050/ 4055

1040

FU

je Zahn

 

 

 

 

 

 

 

x 1

x

 

x

x 2

 

je Sitzung

x

x

x

x

x

x

x 3

x

x

x

x

x

x

1x je Monat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

1x je Kalenderhalbjahr

x

 

x

 

x

 

 

 

 

 

 

 

 

2x je Kalenderhalbjahr

 

 

 

 

x 4, 5 

 

 

 

 

 

 

 

 

1x je Kalenderjahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

 

 

 

1x jährl.

 

6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

x

3x jährl.

 

 

 

x 7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4x jährl

 

 

 

 

 

x 8

x 9

 

 

 

 

 

 

7. bis einschl. 18. Lebensjahr

x

 

x

 

x

 

 

x 10

 

 

 

 

 

ab dem 30. Lebensmonat

 

 

 

 

10, 11 

 

 

 

 

 

 

 

x 12

ohne Altersbeschränkung

 

x

 

x

 

x

x

 

x

 

x

x

 

einschließlich Entfernung weicher Beläge 13

 

 

 

 

x

 

 

x

 

 

 

 

 

BEMA-Nrn.            GOZ-Nrn. 

1 nur an den bleibenden Zähnen 6 und 7

2 Die Füllungspolitur ist nicht mit der GOZ-Nr. 1040 abgegolten, sondern kann zusätzlich mit der GOZ-Nr. 2130 je Füllung abgerechnet werden. 

3 einmal je Kiefer, für die Anwendung der Schiene, die zahntechnische Herstellung der Schiene wird gem. § 4 Abs. 3 und § 9 GOZ berechnet, der zahnärztliche Aufwand zur Herstellung der Schiene wird Analog gem. § 6 Abs. 1 GOZ berechnet

4 Ausnahme: bei erhöhtem Kariesrisiko

53 Jahre = dmf-t > 0, 4 Jahre = dmf-t > 2, 5 Jahre = dmf-t > 4, 6 Jahre = dmf-t > 5, 7 Jahre = dmf/DMF(tT) > 5 oder D(T) > 0, 8–9 Jahre = dmf/DMF(tT) > 7 oder D(T) > 2,10–12 Jahre = DMF (S) an Approximal-/Glattflächen > 0, 13–15 Jahre = D (S) an Approximal-/Glattflächen > 0 und/oder mehr als 2 kariöse Läsionen- Dies gilt auch für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Hinweis: Okklusale Flächen sind keine Glattflächen oder Approximalflächen!

6Mehrfach jährlich nur als Analogberechnung gemäß § 6 Abs. 1 GOZ möglich

7 Mehr als dreimal jährlich nur als Analogberechnung gemäß § 6 Abs. 1 GOZ möglich.

8 Mehr als viermal jährlich nur als Analogberechnung gemäß § 6 Abs. 1 GOZ möglich.

9 Bei Anwendung von Fluoridierungsmittel 4x jährlich, mehr als viermal jährlich ist eine Begründung auf der Rechnung erforderlich.

10 bei vorzeitigem Durchbruch der Zähne 16, 26, 36, 46

11 bei erhöhtem Kariesrisiko (dmf-t-Index) bereits ab 30 Monaten berechnungsfähig (zweimal je Kalenderhalbjahr)

12 maximal dreimal im Zeitraum ab dem 30. Lebensmonat bis zum 72. Lebensmonat, der Mindestabstand beträgt 12 Monate

13 Die BEMA-Nr. Zst (107) beinhaltet nur die Entfernung harter Beläge. Mit den BEMA-Nrn. IP4/IP5 ist die Entfernung weicher Beläge abgegolten. 

 

 

 

Chefredakteurin Andrea Zieringer

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